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Wir, das sind Svenja und Michael,...

  ...leben mit unseren beiden Labrador Retriever Rüden Fiete und Elvis und bald noch einer kleinen Labi-Hündin im schönen und rheinländischen Hilden in der Nähe von Düsseldorf. Außerdem gibt es noch den Wallach "Dominant", der nach vielen erfolgreichen Jahren im Turniersport nun seit einiger Zeit sein Rentnerdasein genießt.

  Nachdem ich im Jahre 2000 dem Retriever-Virus verfallen bin, dreht sich meine Freizeit fast ausschließlich um diese arbeitsfreudige und fröhliche Hunderasse.  

  Mit allen Hunden arbeite ich sowohl im Dummybereich als auch jagdlich. Über diese Arbeit habe ich neue Freunde und Bekannte gefunden, mit denen ich zusammen trainiere. Außerdem gibt es eine regelmäßige privat organisierte Trainingsgruppe und man kann mich häufig auf Workingtests antreffen. Bei der Bezirksgruppe Köln-Bonn des Deutschen Retriever Clubs war ich einige Jahre als Ausbilderin tätig und hatte sehr viel Spass an der grundlegenden Ausbildung der jungen Hunde, habe dies aber aus zeitlichen Gründen aufgeben müssen.

 

 

Wie hat nun alles angefangen…?

  Ich bin schon mein ganzes Leben lang ein Tier-Freak gewesen, als Kind verbrachte ich meine gesamte Freizeit beim Bauern im Dorf und im Reitstall. Schon sehr früh wollte ich unbedingt einen eigenen Hund haben, musste mich jedoch sehr lange mit Katzen, Reitbeteiligungen und Nachbarshunden zufrieden geben.

  Mit Anfang 20 hatte ich dann das Glück, mir ein eigenes Pferd anschaffen zu können - auf einen Hund musste ich jedoch weiterhin durch meinen Beruf verzichten. Im Jahre 2000 änderte sich dann meine berufliche Situation und der Traum vom eigenen Hund rückte in greifbare Nähe, da ich endlich die Möglichkeit hatte, den Hund mit ins Büro zu nehmen. Und so zog dann im Februar 2001 Elvis vom Blanken Nagel bei mir ein.

  Ursprünglich als reiner Familienhund gedacht merkte ich sehr schnell, wie viel mehr in dieser Rasse steckt. Durch meinen Vater hatte ich Kontakt zu einer gemischten Gruppe von jagdlich geführten Junghunden, in der wir die ersten Erfahrungen mit der Arbeit nach dem Schuss machten. Fasziniert von der Arbeitsweise und der Passion machte ich daraufhin den Jagdschein und führte Elvis erfolgreich auf der JP/R und später auch auf der BLP.

  Die "ernsthafte" Dummyarbeit begann mit Elvis dementsprechend recht spät, so dass er seine ausgeprägte Selbständigkeit bisweilen ein wenig zu oft präsentierte. Trotzdem haben wir einige schöne Ergebnisse in Workingtests der Klassen A (Anfänger) und F (Fortgeschrittene) erzielen können und sind bei mehreren Team-Wettbewerben sowie beim GermanCup 2006 gestartet. Trotz einiger "Schwierigkeiten" hatten wir beide immer sehr viel Spass an der gemeinsamen Arbeit. Auf Prüfungen führe ich Elvis mittlerweile nicht mehr, trotzdem bekommt er natürlich regelmäßig "seine Stoffsäckchen" und hat noch immer viel Spass daran - auch wenn er mittlerweile einfach nicht mehr ganz so kann, wie er will… Er ist nicht mehr gesund, sieht und hört deutlich schlechter, geht aber noch fleißig die Runden mit und wir freuen uns über jeden Tag mit unserem Oppi :-)

  Im Jahr 2006 zog dann Fiete vom Hofesaat hier ein, ein schwarzer Rüde aus reinen Arbeitslinien, der ganz anders ist als mein guter alter Elvis und der mich jeden Tag aufs Neue herausfordert. Durch seine tollen Anlagen und seinen absoluten Willen nehme ich diese Herausforderung aber gerne an und bin mir sicher, dass wir als Team noch eine ganze Menge erreichen können. Dieser Rüde ist nicht einfach, auch im Alltag nicht. Da sein Nervenkostüm einfach nicht mitspielt, habe ich Fiete's WT-Karriere beenden müssen. Er bekommt natürlich nach wie vor sein Training und hat riesigen Spass daran. Wir lieben diesen kleinen schwarzen durchgeknallten Teufel - und nehmen ihn so, wie er eben ist :-)

 

Nun warten wir auf den Einzug von Dayna... :-))))))